Lesung

Raoul Schrott: Erste Erde Epos

Freitag 1.Juli, 19 Uhr, Waldpark
Bei Regen: Glashaus

Moderation: Carolin Callies

 

Vom kosmologischen Anfang und seinem eventuellen Ende

Raoul Schrott muss man auf der Bühne erlebt haben! Furios, gewaltig, universell verbindet er das Wissen der Welt mit Literatur und Poesie. Sein Buch »Erste Erde Epos« ist das Ergebnis einer intensiven Auseinandersetzung mit dem heutigen Wissen über die Welt: Vom Urknall über die Entstehung des Planeten bis hin zu uns unternimmt es den großen Versuch, unsere wissenschaftlichen Erkenntnisse literarisch umzusetzen und sie an einzelnen Lebensgeschichten anschaulich zu machen. Dichtung und Wissenscha_ verknüpfend, wagt er sich daran, ein modernes Gegenstück zu Alexander von Humboldts »Kosmos« zu entwerfen. Neugieriger und schöner lässt sich die Erde kaum erkunden – und vom Ende des Kosmos gar nicht erst zu sprechen!

 
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Raoul Schrott

liest aus »Erste Erde Epos«

Raoul Schrott, geboren 1964, erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Peter-Huchel-Preis und den Joseph-Breitbach-Preis. Bei Hanser erschienen zuletzt »Homers Heimat« (2008) und seine
Übertragung der »Ilias« (2008), »Gehirn und Gedicht« (2011, gemeinsam mit dem Hirnforscher Arthur Jacobs), die Erzählung »Das schweigende Kind« (2012), die Übersetzung von Hesiods »Theogonie« (2014), der Gedichtband »Die Kunst an nichts zu glauben« (2015) sowie »Erste Erde« (Epos, 2016), »Politiken & Ideen« (Essays, 2018) und »Eine Geschichte des Windes oder Von dem deutschen Kanonier der erstmals die Welt umrundete und dann ein zweites und ein drittes Mal« (Roman, 2019). Raoul Schrott arbeitet außerdem mit Unterstützung der Bundeskulturstiftung am Projekt »Atlas der Sternenhimmel«.

 

Wieder einmal bestätigt Raoul Schrott sein Ausnahmetalent und seine Leidenschaft für Erkenntnisemphase. Erste Erde Epos steht unvergleichbar in der deutschsprachigen Literatur der Gegenwart.

Spiegel Online